Seifenblasen selber machen

Seifenblasen sind schon seit jeher bei Kindern beliebt. Oft kann ein Seifenblasenset schon vieles bei den Kleinen bewirken. Tränen sind schnell getrocknet und neue Spielzeuge erstmal vergessen. Denn Seifenblasen faszinieren mit Ihrer Form, Ihren reflektierenden Farben und Ihrer Leichtigkeit.

Ins Leben gerufen wurde das Spielzeug für Kinder von Rolf Hein, der sich in den 1950er Jahren vorerst auf die Waschmittelherstellung spezialisiert hatte. Statt Schaum entstanden bei einem Experiment plötzlich Seifenblasen und heute ist die Dr. Rolf Hein GmbH & Co. KG mit dem Produkt Pustefix Marktführer. Exportiert wird das Produkt unter anderem auch in Länder wie die USA, Russland, Korea, Japan und China.

Doch die Seifenblasensets sind kaum gekauft - da neigt sich der Inhalt auch schon dem Ende zu und neues Seifenblasenwasser muss her. Doch man muss nicht zwangsweise neues kaufen, sondern kann Seifenblasen auch selber machen.

Wichtigster Bestandteil dieser Mischung sollte Spülmittel, Babyshampoo oder Flüssigseife sein, wodurch die Oberflächenspannung des Wassers verringert werden soll. Zahnpasta, Glycerin oder auch Maissirup, sowie Zucker oder Puderzucker sorgen für die Verdickung der Flüssigkeit. Dadurch verdunstet das Wasser in der Blase nicht allzu schnell, was die Haut dicker macht und bewirkt, dass die Blasen länger halten. Ansonsten ist es noch wichtig, destilliertes Wasser zu verwenden, da der Kalk im Leitungswasser die Seife bindet.

Hier ein paar Rezepte:

  • 2/3 Tasse Spüli
  • 4 Liter Wasser
  • 2-3 Esslöffel Glycerin (Apotheke)
  • 60 ml Babyshampoo
  • 3 Esslöffel Maissirup
  • 200 ml Wasser
Für extrem große Blasen:
  • 500 g Zucker
  • 1 Liter Wasser
  • 750 g Neutralseife
  • 25 g Tapetenkleister

Zubereitung: Kochen Sie das Wasser auf und geben Sie den Zucker hinzu. Wenn das Wasser lauwarm ist und der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, geben Sie die Seife und den Kleister hinzu. Das Ganze müssen Sie nun 24 Stunden stehen lassen und dann 9 Liter Wasser hinzugeben.